Gerade bei heise.de gelesen, dass nach einer vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studie es ökologisch nicht sinnvoll ist, ältere Notebooks durch stromsparendere neue Modelle zu ersetzen. Erst bei einer Stromersparnis von 70% und einer Nutzungszeit von 6 Jahren komme ein positiver Effekt zu stande. Neuere Modelle sind aber üblicherweise nur 10% sparsamer als die zu ersetzenden. Kritisiert wird auch die zunehmende Wartungsunfreundlichkeit z. B. durch fest eingebaute Akkus, sinnvoll seien einfach wartbare, modulare Systeme. Immer neu oder doch so lange wie möglich nutzen? weiterlesen
Der Mars in Literatur und Wissenschaft
Wenig in unserem Sonnensystem hat die Phantasie der Menschen so inspiriert wie der rote Planet. Seit Beginn der Beobachtung des Universums mit technischen Hilfsmitteln wurde über unseren Nachbarplaneten philosophiert und phantasiert.

Sobald Menschen technische Hilfsmittel gen Himmel richteten, wurde der Mars ins Visier genommen. Sie Unzulänglichkeit der optischen Hilfsmittel erzeugte da teilweise recht wunderliche „Beobachtungen“ wie die legendären Marskanäle. Der Mars in Literatur und Wissenschaft weiterlesen
History repeating: Sandalen folgen Turnschuhen
Eigentlich schon längst nicht mehr aktuell, das Thema ist durch, ich blogs jetzt trotzdem …
Warum man lieber über Kleidung redet, wenn frischer Wind in die Politik kommt. Und warum 30 Jahre Erfolgsgeschichte rein gar nichts verändert haben. History repeating: Sandalen folgen Turnschuhen weiterlesen
PDF direkt im Browser editieren
Wer kennt das nicht? Ein PDF wäre zu bearbeiten, kleine Änderungen anzubringen, Informationen, die nicht für den Empfänger bestimmt sind, sind zu schwärzen. Ein Fax braucht eine Anmerkung. Dafür aber Adobe Acrobat kaufen lohnt sich nicht, ausserdem gibt es Acrobat nicht für Linux. PDF direkt im Browser editieren weiterlesen
Seltsame Gebräuche – Dysfunktionalität als Kulturgut?
Infrastruktur und ihr Missbrauch
Seltsame Gebräuche manifestieren sich zwischen Unverständnis einer Technologie und der Notwendigkeit, diese täglich zu benutzen. Dabei findet die menschliche Kreativität nie gedachte Arten des Umgangs und erzeugt Unfug in beachtlichem Ausmaß. Ein paar Beispiele? Seltsame Gebräuche – Dysfunktionalität als Kulturgut? weiterlesen
PDF zusammenfügen mit PDF Mergy
Wer kennt das nicht? Für eine Bewerbung soll das Anschreiben mit den Zeugnis-PDFs in eine Datei, zu einem Bericht sollen Datenblätter hinzu, die schon als PDF vorliegen und vieles mehr. PDF Mergy ist eine schlichte Webapp für Google Chrome, die genau das kann: per Drag&Drop PDFs zusammenfügen.

Von der Dysfunktionalität des Alltags
Die Mutter des dysfunktionalen Denkens ist wohl der Spruch, den wohl alle bis in die 80er hinein sozialisierten Kinder reingedrückt bekamen: „Iss auf, in Afrika hungern die Menschen“. Ja tun sie das denn nicht mehr, wenn ich mir eine Essstörung zulege? Nützt oder hilft das irgendwem? Das Einzige Feststellbare ist, dass ein Kind lernt, mehr zu essen, als ihm gut tut, und ein schlechtes Gewissen zu entwickeln, wenn es das nicht tut. Von der Dysfunktionalität des Alltags weiterlesen
Von der Quadratur des motorisierten Zweirads
Ein Rant
Es ist schon seltsam, dass in den letzten Tagen der fossilen Brennstoffe eine Fahrzeuggattung populär wird, die seltsamen Konstruktionsprinzipien folgt.

Anders als z. B. in den 50er Jahren, als mit dem Messerschmitt Kabinenroller und der BMW Isetta Fahrzeuge auf den Markt kamen, welche die Nachteile des Mopeds oder Motorrades (welches für einen großen Teil der arbeitenden Bevölkerung das einzig finanzierbare Individualverkehrsmittel war) zu kompensieren suchte, ohne die Nachteile des Personenkraftwagens (hohe Anschaffungskosten, hohe laufende Kosten) zu übernehmen. Pefekt war das nicht, aber es funktionierte. Von der Quadratur des motorisierten Zweirads weiterlesen
byobu – komfortabel mit mehreren Terminals arbeiten
Wer mehr als gelegentlich mit dem Terminal arbeitet, eventuell sogar darauf entwickelt oder über mehrere ssh-Verbindungen remote arbeitet, dem werden die standardmäßig aktiven 6 virtuellen Konsolen eines Linuxrechners schnell zu knapp, und ein Rudel Terminalfenster ist auch nicht gerade die übersichtlichste Lösung. Zwar gibt es auch tabbed Terminals, allerdings wechselt man da ja auch ständig zwischen Terminal- und fensterorientierter Arbeitsweise.
Man verwendet da lieber einen Terminal-Multiplexer wie GNU screen oder tmux, die beide die bequeme tastaturgesteuerte Verwaltung mehrerer Terminals in einem Fenster ermöglichen. Man kann damit zwischen verschiedenen Terminals wechseln oder auch mehrere davon gleichzeitig auf dem Schirm darstellen. Im Prinzip ist das schon alles, was man braucht … byobu – komfortabel mit mehreren Terminals arbeiten weiterlesen
Vom Ende der Phantasie
Die Traumfabrik hat ausgeträumt
Serien zu Kinofilmen

Gerade eben auf Facebook gelesen: ALF kommt auf die Leinwand. Meine spontane Reaktion darauf: Leute, euch fällt nichts mehr ein. In 3D, als CGI, ja und? Ich kenne ALF als mittelwitzige Vorabendunterhaltung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen der 80er. Dort passte er hin, überbrückte die halbe Stunde zwischen Abendessen und weggehen angenehm und nicht zu anspruchsvoll. War ok, nicht mehr und nicht weniger.
Und jetzt also als Kinofilm, CGI-technik, 3D und Überlänge. Wieso das bloß? Braucht man das wirklich?
Alf als Kinofilm, 21 Jumpstreet als Kinofilm, Miami Vice als Kinofilm. Das waren von Lohnschreibern schnell zusammengeklopfte 30-Minuten Episoden als Umrahmung fürs Werbeprogramm. Wer um alles in der Welt meint, dass man das zwei Stunden lang im Kino sehen will? Vom Ende der Phantasie weiterlesen